Mehrere Partner werben für Herzgesundheit und Erste Hilfe

Wolfsburg. Am Samstag, 12. September 2026 setzen die Selbsthilfegruppe „Defihelden“, das DRK Wolfsburg, das Klinikum Wolfsburg mit der Medizinischen Klinik I (Kardiologie), die Deutsche Herzstiftung e.V., Herzkind e.V. und die medbuy GmbH ein gemeinsames Zeichen für mehr Herzgesundheit und gelebte Erste Hilfe. Von 10 bis 15 Uhr verwandelt sich der Hugo‑Bork‑Platz unter dem Glasdach in einen offenen Lern‑ und Mitmachbereich, der Besucherinnen und Besucher für Risiken von Herzkrankheiten sensibilisieren und zu mehr Prävention motivieren soll.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Ursachen für medizinische Notfälle. Viele Situationen ließen sich entschärfen, wenn Betroffene und Umstehende schneller handeln würden. Genau hier setzt der Aktionstag an: Die beteiligten Organisationen vermitteln praxisnah, wie Erste Hilfe funktioniert – und wie einfach es ist, im Ernstfall Verantwortung zu übernehmen.

Auch der Alltag mit einem implantierten Defibrillator (ICD) bringt Fragen und Unsicherheiten mit sich – etwa zu körperlicher Belastung, Reisen oder dem Umgang nach einem Schock. Die „Defihelden“ zeigen am Aktionstag, welche Herausforderungen auftreten können und wie Betroffene mehr Sicherheit gewinnen. So wird deutlich, dass ein ICD trotz mancher Einschränkungen vor allem eines ist: ein verlässlicher Schutz im Ernstfall.

An mehreren Stationen können Interessierte selbst aktiv werden: Reanimation üben, einen Druckverband anlegen, Fragen zum richtigen Verhalten im Notfall beantworten oder beim „Erste‑Hilfe‑Quiz“ ihr Wissen testen. „Herz“-Expertinnen und -Experten begleiten die Übungen, erklären Abläufe und geben konkrete Hinweise, wie sich Unsicherheiten abbauen lassen.

Für die Teilnahme winken zudem attraktive Preise, die von ortsansässigen Finanzdienstleistern und weiteren Unternehmen gestiftet wurden.

Wer feststellt, dass medizinische Versorgung auch richtig Spaß macht, kann sich vor Ort über die Ausbildungsmöglichkeiten im Klinikum Wolfsburg informieren und beraten lassen.

Auch an die eigene Gesundheit ist gedacht: Ein Apfel für den Weg soll daran erinnern, dass Prävention im Alltag beginnt.

Mit dem Aktionstag wollen die Veranstalter zeigen, wie wichtig regionale Zusammenarbeit ist, wenn es um Gesundheitsbildung geht. Die Mischung aus Information, praktischen Übungen und niedrigschwelligen Angeboten soll Hemmschwellen abbauen und Menschen dazu ermutigen, im Notfall nicht wegzusehen, sondern zu handeln.